Lokale Fachkräfteschulung & Empowerment

Wie gehen wir das an?

Das ist eine zentrale Frage in Gegenden, wo wenig ist, bewohnte Landstriche weit auseinander gezogen sind und vereinzelte Menschen mit ihren Ideen und ihrem Engagement oftmals alleine sind. Eine Schulung bzw. Qualifizierung anzubieten allein reicht nicht aus. Um Fachpersonal und Multiplikatoren_innen für die lokale Projektarbeit sowie internationale Jugendarbeit zu finden, braucht es neben den finanziellen Mitteln auch etliche Einzelgespräche mit den interessierten Menschen vor Ort. Lehrer_innen und an Schulen gebundene Pädagogen zum Beispiel haben viel zu tun und eine arbeitslose Erzieherin kann sich allein in ihrem Dorf noch keine wirkliche Perspektive in der freien Projektarbeit vorstellen.

Doch unsere Erfahrungen in Kroatien zeigen, dass es geht. Das Interesse an einer längeren Fachkräfteschulung und am Projektmanagement müssen in einem engen und persönlichen Rahmen entwickelt werden. Empowerment findet quasi zunächst einmal auf dem Sofa und in kleiner Zusammensetzung statt. Die beruflichen Möglichkeiten – die Hürden sind unbenommen und werden konkret von uns angesprochen – sowie den Nutzen non-formaler Bildungsangebote zeigen wir in unserem flexiblen Schulungsplan ebenso auf wie die Grundsteine des Projektmanagements.

Diese unmittelbaren Kontakte und über einen längeren Zeitraum stattfindenden Schulungstage bilden die Basis für eine spätere Qualifizierung in der internationalen Jugendarbeit. Dazu binden wir unsere Partner und kooperierenden Organisationen aus den Bereichen Coaching und internationales Training ein und vermitteln unsere Kleingruppen und Einzelpersonen an die Ausbildungskurse weiter.