Strategieentwicklung zur Verankerung lokaler Angebote

Lokale, nicht-formale Angebote und Aktivitäten in strukturschwachen Regionen zu verankern bedarf spezieller Strategien. Zunächst fängt man an mit einzelnen Personen vor Ort zu überlegen, welche Aktivitäten hilfreich und umsetzbar sein könnten. Diese Gesprächsrunden müssen immer wieder neu entfacht werden. Dann können die Ideen mit wenigen Teilnehmern getestet werden. In einem weiteren Schritt geht es dann darum, praktische Fragen, wie Transportmöglichkeiten, zu klären. Denn auch wenn die Wege von Ort zu Ort nicht lang sind, bestehen oftmals keine Busverbindungen oder andere Verkehrsmöglichkeiten. Und schnell stellt sich die Frage danach, wer die kontinuierliche Organisation und Koordination übernimmt, fehlt es doch zunächst einmal an Fachpersonal für außerschulische Angebote. Um diese Hürden zu überwinden bedarf es zahlreicher Gespräche mit den zuständigen Einrichtungen. Außerdem müssen mögliche lokale Akteure davon überzeugt werden, dass der Wirkungsgrad non-formaler Bildungsangebote enorm ist.

So sind wir auch in Kroatien vorgegangen. Und starteten mit einzelnen Enthusiasten, die an die Sache glauben und Ideen haben, die ihnen in ihrem Kontext sinnvoll erscheinen.

Und so werden die renovierungsbedürftigen Räumlichkeiten der entstehenden Jugendberatungsstelle in Podum, Kroatien erst einmal als Probenraum von der lokalen Rockband genutzt.

Weitere lokale Angebote sind in Planung und werden mit Eltern sowie der Schulleitung besprochen. Angedacht sind das Schulprojekt „Forstwirtschaft“, ein integrierter Schulgarten sowie das Wahlfach „Grundlagen der Schafzucht“.